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Jürgen Kahlert

Antrag | Standorterhalt der Bushaltestelle Goebenstraße - Rückbau der neuen Bushaltebucht - Neupflanzung von drei Bäumen als Ersatzpflanzungen an alter Stelle

Jürgen Kahlert fordert den Rückbau der alten und die Wiederherstellung (inkl. Baum-Neupflanzungen) der alten Bushaltestelle an der Goebenstraße / Unnastraße.
Jürgen Kahlert fordert: Standorterhalt der Bushaltestelle Goebenstraße - Rückbau der neuen Bushaltebucht - Neupflanzung von drei Bäumen als Ersatzpflanzungen an alter Stelle

Sachverhalt

Die 2. Änderung zur SV EMS Schulweg/Im Gehölz/Gärtnerstraße wurde allen AV-Mitgliedern, den Fraktionen und fraktionslosen Mitgliedern in den Schulferien am 25.07.2016 vom Fachamt zugeschickt. In der Änderung der Schlussverschickung heißt es, die Lage der Haltestelle Goebenstraße solle in Fahrtrichtung hinter die Lichtsignalanlage der Einmündung Unnastraße verschoben werden.

Als wesentliche Begründung gab der LSGB Vorteile für die dadurch zu erreichende Busbeschleunigung an. Weiter wurde ausgeführt, dass für die Umsetzung dieser Überplanung vier Bäume gefällt werden müssten.

Die Relevanz dieser Planungsänderung wurde allerdings nicht zum Thema, auf der AV-Sitzung am 14.09.2016 war diese Angelegenheit daher auch nicht auf der Tagesordnung. Da die betroffenen Anwohner in der Unnastraße 1 nicht informiert wurden und erst durch die Baummarkierungen alarmiert waren, konnte die dann erbetene Hilfe durch die Bezirkspolitik eine Baumfällung nicht mehr verhindern. Es wurden in der Folge blitzschnell Tatsachen geschaffen - allen Protesten zum Trotz.

Ein gewichtiges Gegenargument zur Haltestellenverlegung ergibt sich aus einer verkehrstechnischen Voruntersuchung (Auftraggeber FHH 07.09.2012) selbst. Hier wird schlicht festgestellt: „dass durch eine eventuelle Verlegung dieser Haltestelle hinter den Knotenpunkt kein zusätzliches Verbesserungspotenzial zu erwarten ist. Daher wird diese Maßnahme nicht empfohlen.“

Nun lässt sich zwar der Baumfrevel nur sehr bedingt rückgängig machen, aber der Rückbau der neuen Bushaltebucht und die Erhaltung des alten Standortes der Bushaltestelle ist nach wie vor von elementarer Bedeutung für die Anwohnergruppe der Unnastraße 1. Leicht nachzuvollziehen, dass die Lärmemissionen, verursacht von den Bussen und bis zu 5000 Fahrgästen werktäglich keine drei Meter vor den Schlafzimmerfenstern entfernt, eine unzumutbare Beeinträchtigung der Wohn-und Lebensqualität für die Anwohner bedeutet.

Petitum:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich beim LSGB dafür einzusetzen, die Verlegung der Bushaltestelle wieder rückgängig zu machen und durch entsprechende Neupflanzungen von drei Bäumen den alten Zustand so weit wie möglich wieder herzustellen.

Jürgen Kahlert,
Peter Gutzeit, Zaklin Nastic, Hartmut Obens, Manuela Pagels
(Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksversammlung Eimsbüttel)

Hier erhalten Sie diesen Antrag "Standorterhalt der Bushaltestelle Goebenstraße - Rückbau der neuen Bushaltebucht - Neupflanzung von drei Bäumen als Ersatzpflanzungen an alter Stelle" als Download-PDF.


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Jürgen Kahlert fordert den Rückbau der alten und die Wiederherstellung (inkl. Baum-Neupflanzungen) der alten Bushaltestelle an der Goebenstraße / Unnastraße.
Jürgen Kahlert fordert: Standorterhalt der Bushaltestelle Goebenstraße - Rückbau der neuen Bushaltebucht - Neupflanzung von drei Bäumen als Ersatzpflanzungen an alter Stelle

Jürgen Kahlert

Antrag | Standorterhalt der Bushaltestelle Goebenstraße - Rückbau der neuen Bushaltebucht - Neupflanzung von drei Bäumen als Ersatzpflanzungen an alter Stelle

Sachverhalt

Die 2. Änderung zur SV EMS Schulweg/Im Gehölz/Gärtnerstraße wurde allen AV-Mitgliedern, den Fraktionen und fraktionslosen Mitgliedern in den Schulferien am 25.07.2016 vom Fachamt zugeschickt. In der Änderung der Schlussverschickung heißt es, die Lage der Haltestelle Goebenstraße solle in Fahrtrichtung hinter die Lichtsignalanlage der Einmündung Unnastraße verschoben werden.

Als wesentliche Begründung gab der LSGB Vorteile für die dadurch zu erreichende Busbeschleunigung an. Weiter wurde ausgeführt, dass für die Umsetzung dieser Überplanung vier Bäume gefällt werden müssten.

Die Relevanz dieser Planungsänderung wurde allerdings nicht zum Thema, auf der AV-Sitzung am 14.09.2016 war diese Angelegenheit daher auch nicht auf der Tagesordnung. Da die betroffenen Anwohner in der Unnastraße 1 nicht informiert wurden und erst durch die Baummarkierungen alarmiert waren, konnte die dann erbetene Hilfe durch die Bezirkspolitik eine Baumfällung nicht mehr verhindern. Es wurden in der Folge blitzschnell Tatsachen geschaffen - allen Protesten zum Trotz.

Ein gewichtiges Gegenargument zur Haltestellenverlegung ergibt sich aus einer verkehrstechnischen Voruntersuchung (Auftraggeber FHH 07.09.2012) selbst. Hier wird schlicht festgestellt: „dass durch eine eventuelle Verlegung dieser Haltestelle hinter den Knotenpunkt kein zusätzliches Verbesserungspotenzial zu erwarten ist. Daher wird diese Maßnahme nicht empfohlen.“

Nun lässt sich zwar der Baumfrevel nur sehr bedingt rückgängig machen, aber der Rückbau der neuen Bushaltebucht und die Erhaltung des alten Standortes der Bushaltestelle ist nach wie vor von elementarer Bedeutung für die Anwohnergruppe der Unnastraße 1. Leicht nachzuvollziehen, dass die Lärmemissionen, verursacht von den Bussen und bis zu 5000 Fahrgästen werktäglich keine drei Meter vor den Schlafzimmerfenstern entfernt, eine unzumutbare Beeinträchtigung der Wohn-und Lebensqualität für die Anwohner bedeutet.

Petitum:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich beim LSGB dafür einzusetzen, die Verlegung der Bushaltestelle wieder rückgängig zu machen und durch entsprechende Neupflanzungen von drei Bäumen den alten Zustand so weit wie möglich wieder herzustellen.

Jürgen Kahlert,
Peter Gutzeit, Zaklin Nastic, Hartmut Obens, Manuela Pagels
(Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksversammlung Eimsbüttel)

Hier erhalten Sie diesen Antrag "Standorterhalt der Bushaltestelle Goebenstraße - Rückbau der neuen Bushaltebucht - Neupflanzung von drei Bäumen als Ersatzpflanzungen an alter Stelle" als Download-PDF.

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Eimsbüttel ist ein liebens- und lebenswerter Bezirk und mit seinen 260.000 Einwohnerinnen und Einwohnern vergleichbar mit einer mittleren Großstadt. Und dennoch haben die demokratisch gewählten Abgeordneten der Bezirks- versammlungen weniger zu sagen als ein bayerischer Dorfbürgermeister. .... Aber es gibt Felder der Politik, auf denen die Bezirkspolitik echte Kompetenzen hat und einiges bewirken kann. Das ist insbesondere der Bereich des Baurechts und der Wohnungspolitik. Hier hat sich die Bezirksfraktion der LINKEN Eimsbüttel bewährt und wird das auch weiter tun. Aber auch für die anderen Politikfelder möchten wir für Eimsbüttel politische Vorschläge und Alternativen unterbreiten. ... Als Partei der sozialen Gerechtigkeit bleibt auf allen Ebenen der Kampf gegen Hartz IV und die rechtswidrige Sanktionspraxis ein Schwerpunkt unserer Arbeit. ... «

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