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Astrid Dahaba

Stiftungskapital der „Höffner Stiftung für Eidelstedt und Schnelsen“ von geplanten 250.000 Euro auf 1.000.000 Euro erhöhen

Das Unternehmen Möbel Höffner will eine steuerbegünstigte und gemeinnützige Stiftung mit einem Stiftungskapital von 250.000 Euro gründen. Die Stiftung soll die positive nachbar-schaftliche Entwicklung in Bezug auf Jugend- und Altenhilfe, Benachteiligung, Bildung, Kultur und Sport in den Stadtteilen Eidelstedt und Schnelsen fördern.

Antrag der Abgeordneten Astrid Dahaba, Hartmut Obens und Zaklin Nastic - Fraktion DIE LINKE

Stiftungskapital der „Höffner Stiftung für Eidelstedt und Schnelsen“ von geplanten 250.000 Euro auf 1.000.000 Euro erhöhen

Sachverhalt:

Das Unternehmen Möbel Höffner will eine steuerbegünstigte und gemeinnützige Stiftung mit einem Stiftungskapital von 250.000 Euro gründen. Die Stiftung soll die positive nachbarschaftliche Entwicklung in Bezug auf Jugend- und Altenhilfe, Benachteiligung, Bildung, Kultur und Sport in den Stadtteilen Eidelstedt und Schnelsen fördern.

Die Vertreter und Vertreterinnen der Quartiersbeiräte Eidelstedt-Nord, Eidelstedt-Ost, Schnelsen-Süd und der Stadtteilkonferenz Eidelstedt haben sich in ihrer Stellungnahme vom 26.10.2010 u. a. gemeinsam gegen die geringe Stiftungssumme ausgesprochen: „Die geplante Stiftung (ist) mit zu geringem Vermögen ausgestattet; unter dem Strich erwarten wir maximal € 7.000,00, die jährlich ausgeschüttet werden können. Das ist deutlich zu wenig.“ Darüber hinaus sieht die Satzung vor, dass auch Rücklagen aus den Zinserträgen gebildet werden können. In zähen Verhandlungen wurde der vormals eingeengte Stiftungszweck (nur Jugendprojekte zu fördern) erweitert, doch das Stiftungsvolumen wurde nicht erhöht.

Das geplante Gründungskapital von 250.000 Euro ist eine zu geringe Summe, um die unterschiedlichen Projekte in den Stadtteilen nachhaltig zu fördern. Die erwarteten 7.000 Euro p. a. an Zinserträgen decken in keiner Weise die Belange der Quartiersbeiräte. Deshalb soll das Stiftungskapital um 750.000 Euro aufgestockt werden, sodass den drei Quartieren insgesamt ca. 28.000 Euro an Zinserträgen jährlich zur Verfügung steht. Diese Mittel wären gerade ausreichend, um die erweiterten Zielsetzungen der Stiftung zu erreichen. Alle Beträge unterhalb dieser Summe sind unrealistisch und werden kaum  zu einer sinnvollen Förderung der Stadtteile beitragen können.

Beschlussvorschlag:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass Kurt Krieger als Inhaber von Möbel Höffner das Stiftungskapital auf eine Million Euro erhöht.

Astrid Dahaba und Fraktion DIE LINKE

Hier können Sie den Antrag als PDF ansehen:

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