Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Astrid Dahaba

Alternativen zur Center-Erweiterung in Eidelstedt

Auf Einladung und im Auftrag der Fraktion DIE LINKE hat am 15.05. der Architekt Kay Ehlers Alternativen zur Center-Erweiterung einem sehr interessierten Publikum im Eidelstedter Bürgerhaus vorgestellt. Neben Informationsbeiträgen von der Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann (DIE LINKE) und der Bezirksabgeordneten Astrid Dahaba (DIE LINKE) waren auch Mitglieder des Vorstandes des Eidelstedter Bürgerhauses, Mitglieder der Initiative „Ja zum Grünen Zentrum Eidelstedt“ anwesend: Sie alle haben sich rege an der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligt. Der ehemalige Pressesprecher des Gegenbegehrens der Ex-Initiative „Eidelstedt soll leben“ hat sich auf dieser Veranstaltung öffentlich für die Initiative „Ja zum Grünen Zentrum Eidelstedt“ ausgesprochen.

Für Überraschung sorgte der Vorschlag des Architekten, das Eidelstedter Bürgerhaus am jetzigen Standort abzureißen und etwas versetzt als Community Center neu aufzubauen. Darin sollten unter einem Dach mehrere Organisationen zusammenkommen: Bücherhalle, Sportverein, Alsterdorf West, Elternschule, Beratungsstellen, Kino, Veranstaltungsräume, Café und vieles mehr. Durch den Neuaufbau des Bürgerhauses an anderer Stelle würde der Eidelstedter Platz eine größere Öffnung nach Norden und Süden erhalten. In der Vergangenheit sind stadtplanerische Sünden entstanden: Das ganze Zentrum ist wie eine Trutzburg aufgebaut. Durch die neue Anordnung des Bürgerhauses erhielte der Marktplatz einen Palazzo ähnlichen Charakter und würde das Zentrum im hohen Maße beleben. Dieser Vorschlag, der in einer Power Point Präsentation dargestellt und begründet wurde, fand großen Zuspruch.

Die Bezirksabgeordnete Astrid Dahaba stellte in ihrem Redebeitrag fest, dass im Gutachten von 2007, das vom Bezirksamt beauftragt wurde, die Architekten sechs Handlungsfelder ausgemacht haben, um den Eidelstedter Platz attraktiver zu gestalten. Das Zentrum müsse man als Ganzes anfassen und nicht nur ein Handlungsfeld, wie die Erweiterung des Eidelstedter Centers. In diesem Gutachten wurde die Grünfläche mit dem Baumbestand als erhaltenswert und identitätsstiftend eingestuft. Darüber hinaus haben Landschaftsarchitekten, die den Bebauungsplanentwurf Eidelstedt 71 (Centererweiterung) mit einem Fachbeitrag ergänzt haben, bestätigt, dass die grüne Lunge am Eidelstedter Marktplatz erhalten bleiben soll. Im Übrigen wurde beim Verkauf des Grundstückes zur Bedingung gemacht, diese Grünfläche für die öffentliche Nutzung freizugeben. Doch diese wervollen Fachaussagen werden bei der Centerplanung nicht mehr berücksichtigt.

Die Centereigentümerin MEAG behauptet, dass es zu einem Stillstand käme, wenn das Center nicht modernisiert und erweitert wird. Sie behauptet weiterhin (und auch alle anderen Fraktionen der Eimsbüttler Bezirksversammlung), dass der Bedarf und die Nachfrage nach Konsumgütern vorhanden seien. Das Gutachten und viele Menschen vor Ort sagen etwas anderes. Es wird sehr bezweifelt, ob eine Centererweiterung das null plus Ultra ist. Ein Drittel der Eidelstedter Bevölkerung haben das Bürgerbegehren „Ja zum grünen Zentrum Eidelstedt“ unterschrieben. Noch bis zum 24.05. haben die Eimsbüttler Bürger und Bürgerinnen Zeit, ihr Votum in einem Bürgerentscheid abzugeben.

Den Beitrag von Astrid Dahaba sowie den Zentrumsentwurf des Architekten Kay Ehlers finden Sie auf der Website www.linksfraktion-eimsbuettel.de

Eine Videodokumentation der Podiumsveranstaltung und der Vorstellung des Alternativentwurfes finden Sie demnächst auf der Website.

Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Eimsbüttel,
Astrid Dahaba

 

Hier können Sie die PM als PDF downloaden:

Dateien