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Presse | Niendorfer Wochenblatt | Abmietung vorerst vom Tisch

Glückwunsch, es lohnt sich zu kämpfen. Die Inklusionsschule Moorflagen muß vorerst ihre Räume nicht abgeben. Foto: cs, Niendorfer Wochenblatt
Glückwunsch, es lohnt sich zu kämpfen. Die Inklusionsschule Moorflagen muß vorerst ihre Räume nicht abgeben. Foto: cs, Niendorfer Wochenblatt

Grundschule Moorflagen darf Klassenhaus mindestens bis 2019 behalten

Die maßgebliche Beteiligung unserer Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Zaklin Nastic (die in der Schule auch im Elternrat ist) und ihrer schwerbehinderten Tochter wird zwar vom Niendorfer Wochenblatt nicht erwähnt aber die Linksfraktion Eimsbüttel freut sich selbstverständlich dennoch für die Inklusionsschule Moorflagen. Und: Ja, es lohnt sich zu kämpfen!

cs vom Niendorfer Wochenblatt schreibt:

«Manchmal lohnt es sich eben doch, zu kämpfen: Wie der Elternrat der Grundschule Moorflagen in Niendorf mitteilt, ist die drohende Abmietung eines Klassenhauses abgewendet. Zumindest vorerst.

So soll der Status quo der Einrichtung während der Sanierungsphase erhalten bleiben, mindestens also bis 2019. „Nun gilt es für alle Beteiligten, die kommende Zeit gut zu nutzen, um ein langfristiges Nutzungskonzept für die Bedarfe der Grundschule Moorflagen zu erarbeiten“, berichtet der SPD- Wahlkreisabgeordnete Marc Schemmel, der sich gemeinsam mit seiner Kollegin Dr. Monika Schaal für die Belange der Schule eingesetzt hatte. Dieses Nutzungskonzept solle dann als Basis für künftige Diskussionen diesen.

Hintergrund: 2011 hat der Hamburger Senat den Musterflächenplan auf den Weg gebracht. Demnach stehen jedem Schüler zwölf Quadratmeter Schulfläche zu. Das Problem: Rund 17 Schulen der Hansestadt haben auf dem Paper zu viel Platz und sollen Gebäude abgeben (wir berichteten). Eine davon ist die Grundschule Moorflagen, eine von drei „Schwerpunktschulen für Inklusion“ im Bezirk Eimsbüttel. Und genau das ist der springende Punkt. 17 Jungen und Mädchen mit Handicaps gehen derzeit dort zur Schule. Sie benötigen den zusätzlichen Raum dringend – für Therapien, um Liegezeiten einzuhalten oder um sich vor Reizüberflutung zu schützen.

„Dass man nun Bereitschaft zeigt, auf die individuellen Bedürfnisse unserer Schule zu schauen, ist sicher ein Erfolg“, sagt Andreas M. Yasseri, Vorsitzender des Elternrats. Dennoch seien er und seine Mitstreiter weiter in Alarmbereitschaft: „Es macht Sorgen, dass noch immer keine Zusage gekommen ist, dass Inklusion mehr Raumressourcen und, was bisher ausgeklammert wurde, mehr personellen Einsatz erhält. Auf diesen Bedarf haben wir in unseren Protestschreiben und Pressemittelungen immer wieder hingewiesen.“»