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Peter Gutzeit

Antrag | Benennung des Platzes vor dem Geomatikum (Bundesstraße) zum Fiete-Peter-Platz

Peter Gutzeit
Peter Gutzeit

Sachverhalt:

Vor 100 Jahren fand im Deutschen Reich die Novemberrevolution statt.
In Folge des sinnlosen und verlorenen 1. Weltkrieges, meuterten auch in Eimsbüttel im November 1918 die Soldaten und legten die Waffen nieder. Sie gründeten einen Arbeiter- und Soldatenrat, kämpften gegen die nationalgesinnten-kaisertreuen Soldaten und trugen damit zur Beendigung der Monarchie bei. Die Errichtung der Weimarer Republik mit Einführung wichtiger demokratischer Rechte, wie die des Allgemeinen Wahlrechts und der Gleichberechtigung der Frauen, waren die Folge.

Einer der anführenden Soldaten war Friedrich (Fiete) Peter. Er trat 1912 der SPD bei und wurde 1913 (als Minderjähriger) zum Bezirksdelegierten gewählt. Im Jahre 1916 wurde Peter, der wegen seiner Arbeit auf einer Werft mehrmals zwischen Front und Werft wechseln musste, Mitglied eines sozialdemokratisch orientierten Jugendvereins. Peter desertierte und ging in Hamburg in den Untergrund. Im September 1918 wurde er festgenommen und ins Untersuchungsgefängnis gesteckt. Dort wurde er am 6. November 1918 von revolutionären Soldaten befreit und schloss sich ihnen an.

Beim darauffolgenden Versuch, die Soldaten der damaligen kaiserlichen Militärkaserne in der Bundesstraße zur Kapitulation zu bewegen, wurde Peter vom gezielten Schuss eines Offiziers getötet. Fiete Peter war das erste Opfer der Revolution in Hamburg. An seiner Beerdigung nahmen ca. 20.000 Menschen teil.

Aus diesem Grund sollte der zeitgeschichtlich wichtigen Person Fiete Peter in unmittelbarer Nachbarschaft des Geschehens, eine Ehrung zur Erinnerung gewidmet werden.

(Quellen: Staatsarchiv Hamburg, Polizeibehörde, Abt. IV: Politische Polizei, 331-3, 23924, Friedrich Peter; ebd. Politi-sche Polizei, 331-3, 23864, „Wanderverein Jungvolk, Gedenkstätte Ernst Thälmann, Bestand Fiete Peter)

Petitum:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. der Senatskommission die Benennung des jetzigen Platzes vor dem neuen Geomatikum in der Bundesstraße zum Fiete-Peter-Platz vorzuschlagen.

Peter Gutzeit, Jürgen Kahlert, Hartmut Obens, Manuela Pagels, Ralf Peters (Fraktion DIE LINKE.)


Für Rückfragen: Peter Gutzeit, +49 (0)163 1533 448 +49 (0)163 1533 448
  peter.gutzeit@linksfraktion-eimsbuettel.de

 

Hier erhalten Sie diesen Antrag: "Benennung des Platzes vor dem Geomatikum (Bundesstraße) zum Fiete-Peter-Platz" als Download-PDF.


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Antrag | Benennung des Platzes vor dem Geomatikum (Bundesstraße) zum Fiete-Peter-Platz

Sachverhalt:

Vor 100 Jahren fand im Deutschen Reich die Novemberrevolution statt.
In Folge des sinnlosen und verlorenen 1. Weltkrieges, meuterten auch in Eimsbüttel im November 1918 die Soldaten und legten die Waffen nieder. Sie gründeten einen Arbeiter- und Soldatenrat, kämpften gegen die nationalgesinnten-kaisertreuen Soldaten und trugen damit zur Beendigung der Monarchie bei. Die Errichtung der Weimarer Republik mit Einführung wichtiger demokratischer Rechte, wie die des Allgemeinen Wahlrechts und der Gleichberechtigung der Frauen, waren die Folge.

Einer der anführenden Soldaten war Friedrich (Fiete) Peter. Er trat 1912 der SPD bei und wurde 1913 (als Minderjähriger) zum Bezirksdelegierten gewählt. Im Jahre 1916 wurde Peter, der wegen seiner Arbeit auf einer Werft mehrmals zwischen Front und Werft wechseln musste, Mitglied eines sozialdemokratisch orientierten Jugendvereins. Peter desertierte und ging in Hamburg in den Untergrund. Im September 1918 wurde er festgenommen und ins Untersuchungsgefängnis gesteckt. Dort wurde er am 6. November 1918 von revolutionären Soldaten befreit und schloss sich ihnen an.

Beim darauffolgenden Versuch, die Soldaten der damaligen kaiserlichen Militärkaserne in der Bundesstraße zur Kapitulation zu bewegen, wurde Peter vom gezielten Schuss eines Offiziers getötet. Fiete Peter war das erste Opfer der Revolution in Hamburg. An seiner Beerdigung nahmen ca. 20.000 Menschen teil.

Aus diesem Grund sollte der zeitgeschichtlich wichtigen Person Fiete Peter in unmittelbarer Nachbarschaft des Geschehens, eine Ehrung zur Erinnerung gewidmet werden.

(Quellen: Staatsarchiv Hamburg, Polizeibehörde, Abt. IV: Politische Polizei, 331-3, 23924, Friedrich Peter; ebd. Politi-sche Polizei, 331-3, 23864, „Wanderverein Jungvolk, Gedenkstätte Ernst Thälmann, Bestand Fiete Peter)

Petitum:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. der Senatskommission die Benennung des jetzigen Platzes vor dem neuen Geomatikum in der Bundesstraße zum Fiete-Peter-Platz vorzuschlagen.

Peter Gutzeit, Jürgen Kahlert, Hartmut Obens, Manuela Pagels, Ralf Peters (Fraktion DIE LINKE.)


Für Rückfragen: Peter Gutzeit, +49 (0)163 1533 448 +49 (0)163 1533 448
  peter.gutzeit@linksfraktion-eimsbuettel.de

 

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Eimsbüttel ist ein liebens- und lebenswerter Bezirk und mit seinen 260.000 Einwohnerinnen und Einwohnern vergleichbar mit einer mittleren Großstadt. Und dennoch haben die demokratisch gewählten Abgeordneten der Bezirks- versammlungen weniger zu sagen als ein bayerischer Dorfbürgermeister. .... Aber es gibt Felder der Politik, auf denen die Bezirkspolitik echte Kompetenzen hat und einiges bewirken kann. Das ist insbesondere der Bereich des Baurechts und der Wohnungspolitik. Hier hat sich die Bezirksfraktion der LINKEN Eimsbüttel bewährt und wird das auch weiter tun. Aber auch für die anderen Politikfelder möchten wir für Eimsbüttel politische Vorschläge und Alternativen unterbreiten. ... Als Partei der sozialen Gerechtigkeit bleibt auf allen Ebenen der Kampf gegen Hartz IV und die rechtswidrige Sanktionspraxis ein Schwerpunkt unserer Arbeit. ... «

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